Löwenzahn

Einer der bekanntesten Kräuterlinge ist vermutlich der Löwenzahn. Schon als Kind konnte man sich mit dem Kraut eine ganze Zeitlang beschäftigen. Man  hat die Stängel halbiert ins Wasser gelegt und beobachtet, wie sie sich zusammengekringelt haben. Oder die Milch auf anderen Armen verteilt, weil es dann so schön braun gefärbt hat.

Wer hat nicht schon einmal eine Pusteblume weggepustet und sich dabei etwas gewünscht? Sie ist eine der wenigen Pflänzchen, die so ziemlich jeder kennt. Viele kennen ihn unter dem Namen Löwenzahn – weil seine Blüten an die Zähne eines Löwen erinnern. Man nennt ihn aber auch als Butterblume, gebräuchliche Kuhblume, Pissblume – weil man bei seinem Verzehr schnell die Toilette aufsuchen muss. Aber der Löwenzahn hat unglaublich viele Namen – es wird behauptet, dass es über 500 sind. Interessant ist jedoch, dass er in den meisten Sprachen auch die Bezeichnung Löwe enthalten ist.

Der Löwenzahn hilft bei fast allen Leiden. Er ist ein richtiger Allrounder und bringt dem Körper und Geist nur Vorteile. Beim Löwenzahn kann die ganze Pflanze verwendet werden. Er hilft unter anderem zur Blutreinigung, zur Anregung der Verdauungsorgane, der Niere und Blase, zur Ausscheidung von Schlacken, bei Rheuma, bei Husten, bei Menstruations- o. Wechseljahrsbeschwerden, Gallenproblemen, Wassersucht, bei Kopfschmerzen oder auch bei Pickeln, …

Er blüht nur bis ca. spätestens Juni – danach können aber auch die restlichen Pflanzenteile verwendet werden. Aus den Wurzeln kann sogar ein Pulver zur Kaffeeherstellung hergestellt werden. Zu verwenden ist er im Salat, in Suppen, als Pesto, getrocknet als Tee, als Tinktur, die Blüten werden zu leckeren Sirups oder Gelees/Honig verarbeitet, etc. Er schmeckt teilweise etwas bitter – außer natürlich die Gelees oder Sirups 🙂

Der Löwenzahn hat auch wie viele Pflänzlein etwas Magisches an sich. Schon früher wusste man von seiner starken Wirkung und Heilkraft, weswegen er in der weißen Magie verwendet wurde. Das Wegblasen der Samen wurde als Orakel verwendet. Junge Mädchen konnten damit beispielsweise feststellen, wie lange es noch dauern würde, bis sie heiraten. Je nachdem wie viele Samen noch stehen blieben, soviele Jahre würde es dauern. Wenn die Samen weg waren, konnte man am Blütenboden erkennen ob jemand in den Himmel oder die Hölle kommt – je nachdem ob der Boden hell oder dunkel ist.

Er hat also einen gewissen Charme – der liebe Löwenzahn 🙂 Und tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut und jeder muss darüber schmunzeln, wenn er an seine Erfahrungen mit ihm aus der Kindheit denkt.

 

 

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