Echtes Labkraut

Das echte Labkraut ist ein richtig toll duftendes, schön anzusehendes Kraut, weil es zarte kleine gelbe Blüten besitzt. Es wird auch Ameisenkraut, Bettstroh, Bienenwertel, Blutstill, Liebfrauenstroh oder auch Sternkraut genannt. Es ist ein Rötegewächs und blüht von Juli bis August. Da es mittlerweile gar nicht mehr so häufig vorkommt, sollte man mit dem sammeln vorsichtig sein und es an mehreren Stellen ansiedeln. Das echte Labkraut hat natürlich auch viele Inhaltsstoffe. Es enthält Labferment, Kieselsäure, Gerbstoffe, ätherische Öle, Zitronensäure, etc. Das kann dabei helfen, Krämpfe zu lösen, Wunden zu heilen, die Nerven zu beruhigen. Des Weiteren ist es wassertreibend, harntreibend, hautreinigend, nervenberuhigend, drüsenanregend, schleimlösend, steinlösend und blutreinigend. Das Labkraut unterstützt die Lymphe und Nieren beim Ausscheiden der Gifte.

Das Labkraut ist ein wirklich tolles Kraut, welches für die Liebe und die Fruchtbarkeit steht. Zum Schutz einer schwangeren Frau sollte man ihr Labkraut ins Bett legen. Nach Überlieferung wurde das Labkraut auch schon dem Jesukindlein in die Krippe gelegt.  Vielleicht lag das aber auch daran, dass die Esel alles aßen – nur das Labkraut nicht. 🙂 Aber dennoch: Das Labkraut soll den Schutzengel unterstützen und ihm Kraft geben. Wem man das Labkraut um den Hals hängt, der will wieder zurück in die Heimat und ist auf Reisen vor bösen Einflüssen geschützt.

In der Naturkosmetik kann man es zu einem Deo verarbeiten oder auch ein Sommersprossen-Gesichtswasser verarbeiten.

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